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Erklärung der Anti-Imperialistischen Front und der Volksfront in Griechenland zu Mustafa Kocak

Mustafa Kocak ist nun ein Symbol für Gerechtigkeit und Würde
Mustafa Kocak ist unsterblich!
Lang lebe unser Todesfasten!

Helin ist für das Recht in Freiheit Lieder singen zu können Zelle für Zelle dahingeschmolzen und vor meinen Augen unsterblich geworden, sie wandelte sich in ein Lied. Mustafa widersetzte sich für seine Würde und Gerechtigkeit 297 Tage mit seinem eigenen Hunger, forderte die Sättigung der Gerechtigkeit. An dem Morgen des 24. April erreichte er voller Würde die Unsterblichkeit und war fortan das Zeichen der Suche nach Gerechtigkeit.

Unser Volk verhungert nach Gerechtigkeit! Unser Volk befindet sich im Dilemma der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, welches von der auferlegten Ungerechtigkeit der faschistischen und kollaborativen AKP Regierung resultiert.

Mustafa und Helin zeigen uns, dass kein Grund zur Verzweiflung besteht. Mit ihrem Widerstand und dem Kampf gegen den auferlegten Faschismus zeigten sie uns, dass die Bekämpfung der Ungerechtigkeiten zu unseren Pflichten gehört und möglich ist.

Mustafa Kocak ist ein 28-Jähriger junger Mann aus dem Volk, der in prekären Zuständen aufwuchs. Bis zu diesem Tag lebte er voller Würde, Ehre und der Liebe zu seinem Volk. Sie drängten ihn zur Ehrenlosigkeit. Sie folterten ihn und zwangen ihn zu Falschaussagen, drohten mit der Konsequenz seine schwangere Schwester zu vergewaltigen. Er trotzte der Folter, lehnte die Verleumdung ab und verteidigte seine Würde.

Die Rechenschaft, die Staatsanwalt Mehmet Selim Kiraz für die Verzögerung bei den Ermittlungen des Mörders von Berkin Elvan an Volksbefreiungskämpfer ablegen musste, wollte die faschistische AKP mit der Inhaftierung von Mustafa rächen. Statt die Namen der Mörder bekannt zu geben entschied sie sich für die Opferung des Staatsanwaltes

Da die faschistische Regierung die Geiselnahme keineswegs lösen konnte, suchte sie sich für den Racheakt Kinder des Volkes und opferte sie, um sein eigenes Prestige zu wahren. Zunächst zwang man Mustafa zur Verleumdung und der Unterschrift unter Falschaussagen. Als diese Maßnahmen trotz Folter nicht wirkten, berief man sich auf Aussagen von Berk Ercan und inhaftierte ihn.

Die Verurteilung zu lebenslanger Haft und 42 weiterer Jahre beruht einzig auf diesen Aussagen.

Obwohl ein anderer Verleumder dem Gericht mitteilte, dass er dazu gedrängt wurde unter Falschaussagen zu unterschreiben, wurde dies vom Gericht nicht berücksichtigt.

Der Grund für die Verurteilung Mustafas war lediglich folgender Satz des Verleumders, dass „Mustafa es ihm im Köftehaus gesagt habe“. Ein weiteres Beweismaterial existierte nicht.

Im Laufe der Prozesse wurden alle Forderungen in der Verteidigung abgelehnt, sowie alle zu Mustafas Gunsten stehenden Fakten außer Betracht lassen.

Auch nach dem Prozess ergab sich Mustafa nicht und begann mit dem Slogan „Ich möchte Gerechtigkeit!“ in das Todesfasten. Dieser Widerstand diente nicht nur der Forderung nach angemessenem Gerichtsverfahren, sondern forderte die Anhörung des Verleumders. Tagtäglich widersetzte er sich würdevoll! Die Furcht vor Mustafa s Widerstand brachte die ignorante AKP zur Drohung mit Zwangsernährung. Befürchtet wird die Wirkung seines Aufrufs
nach Gerechtigkeit, welches beim Erwachen des Volkes das Ende ihres Systems verursachen
könnte.

Die Verhinderung dieses Szenarios erforderte die brutalsten, würdelosesten und ehrenlosesten Angriffe gegen Mustafa. Sie entführten ihn von seiner Gefängniszelle und fesselten ihn an den Armen und an dem Hals an einem Bett. 73 Mal versuchten sie das Eingreifen mit Serum und verletzten seine Gefäßadern. Als wäre dies nicht genug; sie
vergewaltigten ihn mit Schlagstöcken. Diese unmenschliche Folter und Gräueltaten wurden von der faschistischen Polizei der AKP, ihren Staatsanwälten, dem Leiter der Vollzugsanstalt, den Wärtern und den Mengele gleichenden Ärzteplagiaten ausgeführt.

Auch gegen diese Unmenschlichkeit wehrte sich Mustafa und bewahrte seine Ehre stolze 4 Tage lang. Während er in den Mauern des Gefängnisses mit seinen 29 Kilos widerstand, versuchten die Familie, seine Anwälte, seine Genossen mit allen Mitteln Druck auf den Faschismus auszuüben und seine Forderungen zur Geltung bringen. Seine Familie wurde aufgrund ihres Einsatzes nahezu täglich auf die Polizeiwache gebracht. Die Anwälte des Volkes setzten sich täglich für die Umsetzung der Forderungen ein und verfassten Anträge. Seine
Genossen verliehen seinem Schrei nach Gerechtigkeit Kraft, sei es in der Türkei als auch im Ausland.

Mustafa kämpfte trotz Schmerzen und tagtäglich schmelzendem Körper…Er bekam Atemprobleme… Seine letzten Worte waren: „Was sollen uns diese Schmerzen und Leid schon anhaben. Uns verbleibt unsere Würde.“ Nun hat er die Unsterblichkeit erreicht. Heute ist er
das Symbol der Gerechtigkeit und Ehre. Er schrumpfte Zelle für Zelle und fiel im Namen seiner Gerechtigkeit.

Nun befinden sich der Grup Yorum Mitglied Ibrahim Gökcek, die unabhängigen Gefangenen Didem Akman und Özgür Karakaya, die Anwälte des Volkes Ebru Timtik und Aytac Ünsal im Todesfasten. Auch sie streben nach Gerechtigkeit, auch sie streben danach ihre Lieder zu singen.

Ihr Überleben liegt in unserer Hand!Lass uns der Ungerechtigkeit des Faschismus entgegensetzen, die Forderungen unserer Widerständigen annehmen und ihrem Widerstand Kraft verleihen!

Die Solidarität ist die Waffe der Völker, lasst uns solidarisieren!

Anti-Imperialistische Front
Volksfront Griechenlands



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